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Solarstrom selbst nutzen – wie Loxone PV, Wärmepumpe und Wallbox steuert
Eine PV-Anlage auf dem Dach ist gut. Noch besser ist sie, wenn der Strom im Haus bleibt, statt für wenig Geld ins Netz zu gehen. Dafür braucht es jemanden, der mitdenkt: die Gebäudeautomation.
Das Problem: Strom zur falschen Zeit
Eine PV-Anlage liefert am meisten Strom zur Mittagszeit. Gebraucht wird er aber oft morgens und abends. Was mittags übrig bleibt, geht ins Netz, und abends kaufen Sie Strom wieder teurer zu.
Die Lösung ist einfach zu beschreiben: Große Verbraucher sollen dann laufen, wenn die Sonne scheint. Von Hand klappt das kaum. Niemand stellt jeden Mittag die Waschmaschine an oder schaut aufs Wetter, bevor das Auto geladen wird.
Was Loxone dabei macht
Der Loxone Miniserver weiß in jedem Moment, wie viel Strom die PV-Anlage erzeugt und wie viel das Haus gerade braucht. Dafür sorgt ein Energiezähler im Verteiler. Aus diesen Zahlen entscheidet er, welche Geräte er zuschaltet:
- Wärmepumpe: Bei Überschuss heizt sie das Haus oder den Pufferspeicher etwas stärker auf. Das Gebäude speichert die Wärme, und am Abend muss die Wärmepumpe weniger arbeiten.
- Warmwasser: Boiler oder Heizstab laufen, wenn Sonnenstrom da ist. Warmes Wasser ist ein einfacher und günstiger Speicher.
- Wallbox: Das Auto lädt mit dem Strom, der gerade übrig ist. Wenn es schnell gehen muss, schalten Sie per Taster oder App auf volle Leistung.
- Hausspeicher: Ist eine Batterie vorhanden, entscheidet die Steuerung, ob der Strom zuerst in die Batterie, ins Auto oder in die Wärme geht.
Wichtig ist, dass die Geräte eine Schnittstelle haben, über die Loxone sie ansprechen kann. Bei den meisten gängigen Wärmepumpen, Wallboxen und Wechselrichtern ist das der Fall. Wir prüfen das vor der Planung.
Nicht nur Strom sparen
Die Steuerung hat Grenzen, die Sie festlegen. Das Haus wird nicht zur Sauna, nur weil die Sonne scheint, und das Auto ist morgens trotzdem geladen, wenn Sie es brauchen. Loxone verschiebt Verbräuche, soweit es geht, ohne dass der Komfort leidet.
Dazu kommt ein Überblick, den viele unterschätzen: In der App sehen Sie jederzeit, was die PV-Anlage erzeugt, was das Haus verbraucht und wohin der Strom fließt. Viele Kunden ändern schon dadurch ihr Verhalten.
Beschattung und Heizung gehören dazu
Energie sparen heißt nicht nur Strom verschieben. Die Beschattung fährt im Sommer rechtzeitig herunter, bevor es drinnen heiß wird. Im Winter bleibt sie oben, damit die Sonne mitheizt. Die Heizung regelt jeden Raum einzeln und senkt ab, wenn niemand zu Hause ist oder ein Fenster offen steht. Das alles läuft in einem System, ohne dass Sie daran denken müssen.
Nachrüsten oder gleich mitplanen?
Beides geht. Im Neubau planen wir Energiezähler, Schnittstellen und Leitungen von Anfang an ein. Bei einer bestehenden PV-Anlage und Wärmepumpe lässt sich Loxone meist nachrüsten, oft sogar ohne große Arbeiten, weil die Kommunikation über das Netzwerk läuft.
Fazit
Eine PV-Anlage bringt am meisten, wenn der Strom im Haus bleibt. Loxone sorgt dafür, dass Wärmepumpe, Warmwasser und Auto dann Strom nehmen, wenn die Sonne ihn liefert, und zwar automatisch. Wenn Sie eine PV-Anlage haben oder planen, schauen wir gerne, welche Geräte sich bei Ihnen einbinden lassen.